1. Mindesteröffnungsbetrag
Der Mindesteröffnungsbetrag pro Order liegt bei 1 USDT
Orders unterhalb des Minimums können nicht aufgegeben werden.
2. Abrechnungsregeln
Nach Bestätigung des Ereignisergebnises erfolgt die Abrechnung wie folgt:
| Endergebnis | „Ja“ Abrechnungspreis | „Nein“ Abrechnungspreis |
|---|---|---|
| Ereignis tritt ein | Bei Abrechnung mit 1 | Bei Abrechnung mit 0 |
| Ereignis tritt nicht ein | Bei Abrechnung mit 0 | Bei Abrechnung mit 1 |
Das Endergebnis hängt von dem von der Plattform bekannt gegebenen Ergebnis ab.
3. Feststellung des Ereignisausgangs
Die Ereignisergebnisse folgen in der Regel den Regeln der Plattform, von der das Ereignis stammt (Polymarket).
4. Mechanismus für die Streitfrist
Auf der Ereignisquellenplattform, wenn das Ergebnis eines Ereignisses angefochten wird:
- Der Markt kann in einer Streitfrist eintreten
- Der Markt bleibt während der Streitfrist handelbar
- Die Dauer des Streitzeitraums hängt von der Bearbeitung durch die externe Ereignisplattform oder externe Datenquelle ab. Die Plattform kann keinen konkreten Endzeitpunkt garantieren.
Die Plattform wird die Abrechnung abschließen, sobald der Ereignisausgang endgültig bestätigt ist. Sollte der Streitfall letztlich die Gültigkeit des Ereignisses beeinträchtigen, behält sich die Plattform das Recht vor, den Markt einer Sonderbehandlung zu unterziehen.
5. Nichtigerklärungsmechanismus
Die folgenden Situationen können eine Nichtigkeitsverarbeitung auslösen:
- Ereignis abgesagt
- Das Ergebnissergebnis kann über einen längeren Zeitraum nicht bestätigt werden.
- Abnormale Datenquelle
- Das Ergebnis lässt sich nach den Regeln nicht feststellen
- Die Marktregeln werden ungültig
- Die normale Abrechnung kann aufgrund von externen Ereignissen nicht durchgeführt werden
Nach Ungültigerklärung des Ereignisses werden die offenen Positionen der Nutzer gemäß den Plattformregeln vollständig zurückerstattet.
Die genauen Vorgehensweisen entnehmen Sie bitte der Ankündigung auf der Plattform.
6. Liquiditäts- und Preisrisiken
Die Preise im klassischen Modus können durch folgende Faktoren beeinflusst werden:
- Marktstimmung
- Externe Nachrichten
- Ereignisentwicklungen
- Marktliquidität
und andere Faktoren.
Auf dem Markt könnte es zu folgenden Entwicklungen kommen:
- Starke Schwankungen
- Kurzfristige Preissprünge
- Unzureichende Liquidität
Unter extremen Marktbedingungen:
Orders der Nutzer können möglicherweise nicht zum erwarteten Preis ausgeführt werden. Der tatsächliche Ausführungspreis kann vom erwarteten Preis abweichen.
7. Risikokontrollmechanismus
Die Plattform ist berechtigt, in den folgenden Situationen Maßnahmen zur Risikokontrolle zu ergreifen:
Abnormale Marktvolatilität, abnormale Liquidität, abnormale Datenquellen, abnormales Handelsverhalten, Systemrisiken und Compliance-Anforderungen
Risikokontrollmaßnahmen umfassen, sind aber nicht beschränkt auf:
Eröffnung von Positionen einschränken, bestimmte Trading-Funktionen begrenzen, Preisbegrenzungsspannen anpassen, den Markt vorzeitig schließen, das Trading aussetzen und besondere Abrechnungsverfahren anwenden
Die endgültigen Abwicklungsergebnisse unterliegen der Bekanntgabe durch die Plattform und der tatsächlichen Ausführung durch das System.